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aktive Federungssysteme |
Fahrradfederungen, bei denen Fahrbahnstöße durch Ausweichbewegungen der
Laufräder mittels Federgabeln oder -schwingen gemildert werden. Im
Gegensatz hierzu die passive Federung, bei denen nur der Fahrer abgefedert
wird. |
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Ansprechverhalten |
Die
Sensibilität eines Federelementes beim Einfederungsvorganges.
Je sensibler eine Federung arbeitet, desto besser ist das
Ansprechverhalten. |
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Antriebsschwinge |
Hinterbau-System, bei dem das Tretlager in die Schwinge integriert ist.
Nachteil: weniger Komfort im Stehen und ein "Klappmessereffekt".
Mittlerweile ist dieses System selten geworden. |
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Bar |
Höhe
des Überdrucks im Vergleich zum Normaldruck von
etwa 1 bar.
1
bar = 14.5 PSI |
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Compression |
siehe
Druckstufendämpfung |
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Dämpfung |
Die
Dämpfung bremst den Ein- und Ausfederungsvorgang ab. Als Dämpfungselement
in Gabeln und Federbeinen arbeitet meist Öl. Beim Federungsvorgang preßt
ein Kolben Öl durch enge Bohrungen und verringert damit die
Federgeschwindigkeit. Die Dämpfung ist dafür verantwortlich, daß das
Fahrwerk keine unkontrollierten Schwingungen erzeugt. |
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Degressiv |
Je
mehr Federweg zurückgelegt wird, desto geringer wird die benötigte Kraft,
die Feder zu komprimieren. |
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Doppelbrückengabel |
Zwei
Holmverbindungen zwischen den Gabelrohren (Brücken) sollen mehr
Steifigkeit bringen. Mittlerweile sind diese Gabeln immer seltener am
Markt zu finden. Nachteile: erhöhtes Gewicht, sehr starke Belastung des
Steuerrohrs. Beim Nachrüsten einer Doppelbrückengabel unbedingt den
Hersteller konsultieren, ob der Rahmen für ein solches Vorhaben geeignet
ist. |
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Druckstufendämpfung |
Die
Druckstufe regelt die Einfedergeschwindigkeit eines Federelementes. Sie
wirkt unterstützend zur Feder und soll Durchschläge verhindern.
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Elastomer |
Kunststoffelement zur Federung.
Vorteile: geringes Gewicht und kostengünstig. Nachteile: praktisch keine
Dämpfungseigenschaften und Verhärtung bei Kälte. |
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Federgabel |
Federt
und führt das Vorderrad. Zwei ineinander laifende Rohre (Standrohr und
Tauchrohr), die über ein Federelement (Stahlfeder, Elastomer, Luftkammer)
miteinander verbunden sind. |
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Federkennlinie |
Die
Federkennlinie gibt wieder, bei welcher Kraft welcher Federweg zur
Verfügung steht. Die Kennlinie kann einen linearen, progressiven oder
degressiven Verlauf haben. |
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Federrate (Härte) |
Verhältnis von Kraftaufwand zu Hubstrecke. Jede Spiralfeder hat eine
bestimmte Federrate. |
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Federung |
Die
Federung ist ein Energiespeicher.
Beim Einfedern speichern die Federelemente sogenannte potentielle Energie,
die sie beim Ausfedern in Form von Bewegungsenergie wieder abgeben.
Die am meisten verwandte Federelemente sind Stahlfedern, Elastomere und
Luft. |
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Gefederte Masse |
Sämtliche Teile am Bike, die durch die Federung vom Untergrund entkoppelt
sind (Rahmen). Auch der Fahrer selbst gehört zur gefederten Masse.
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Gleitlager |
Einsatz als Lagerung in Fully-Hinterbausystemen und Hinterbaudämpfern.
Gesinterte Bronze auf Stahl- oder Alubolzen. Oft auch teflonbeschichtet.
Vorteile: geringes Gewicht, kostengünstig, einfach auszutauschen. Sie
vertragen zudem hohe punktuelle Drücke durch ihre große Fläche sehr gut.
Wenn Hersteller Freigabe zum Schmieren gibt, dann sollte dieses Fett
lithiumfrei sein. |
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Industrielager (Rillenkugellager) |
Einsatz als Lagerung in Fully-Hinterbausystemen und Hinterbaudämpfern.
Nachteil: hohe punktuelle Belastung durch den geringen Schwenkbereich in
Hinterbau-Systemen. |
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Linear |
siehe
lineare Feder |
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Lineare Feder |
Bei
einer linearen Feder taucht die Gabel / der Dämpfer pro Krafteinheit immer
um den gleichen Weg ein. Sie ist immer gleich hart, egal ob am Anfang oder
am Ende des Federwegs. Eine lineare Federung arbeitet am Mountainbike am
besten, weil sie den Federweg besonders effektiv ausnutzt. Die meisten
Stahlfedern besitzen eine lineare Federkennlinie. |
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Losbrechmomemt |
Das
Losbrechmoment ist das Ansprechverhalten am Anfang des
Einfederungsvorganges. Es gibt an, ab welcher Belastung das Federelement
eintaucht. |
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Luftdämpfung |
Luft
wird beim Ein- und Ausfederungsvorgang durch enge Bohrungen gepresst und
dämpft damit Schwingungen. |
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Nadellager |
Einsatz als Lagerung in Fully-Hinterbausystemen und Hinterbaudämpfern.
Nachteile: höheres Gewicht, erhöhter Platzbedarf. Das Nadellager muß
absolut spielfrei laufen, das erlauben nur geringe Fertigungstoleranzen
und gute Dichtungen. |
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Negativfeder |
Meist
intern eingebaute Feder zur Überwindung des Losbrechmomentes. |
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Negativfederweg (SAG) |
Gibt
an, wie weit das Federelement beim Aufsitzen einfedert. Er dient dazu, das
Rad auch dann am Boden zu halten, wenn es in eine Vertiefung taucht.
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Pedalrückschlag |
Beim
Einfedern des Hinterbaus wird die Kette gegen die Tretrichtung gezogen und
erzeugt einen spürbaren Schlag in der Pedale.
Nur noch selten an modernen Fullys zu finden. |
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Progression |
Das
Verhärten der Federung am Ende des Federwegs. |
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Progressiv |
siehe
progressive Feder |
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Progressive Feder |
Mit
einer progressiven Feder reagiert die Gabel / der Dämpfer anfangs sehr
sensibel, wird aber immer härter, je tiefer sie eintaucht. Vorteil: Die
progressive Federung spricht sensibel an und bietet einen guten
Durchschlagschutz. Nachteil: Sie taucht im Wiegetritt und beim Bremsen
sehr stark ein und verschenkt damit Federweg. Alle Luftdämpfer haben
progressive Federkennlinien. |
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PSI |
pounds per square inch.
1 PSI entspricht 0,069 bar.
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Radialgelenke |
Stahl
auf Stahl. Einsatz als Lagerung in Hinterbaudämpfern.
Vorteil: extrem haltbar, weil keine Momente übertragen werden. Nachteile:
höheres Gewicht, erhöhter Platzbedarf und kostenintensiv. Immer auf einen
ausreichend vorhandenen Schmierfilm achten, da erhöhte Rostgefahr. |
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Rebound |
siehe
Zugstufendämpfung |
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Standrohre |
Die
oberen, meist dünneren Rohre der Federgabel. Sie werden von der
Gabelbrücke festgehalten. |
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Tauchrohre |
Die
unteren, meist dickeren Rohre der Federgabel. Sie halten die
Vorderradnabe. |
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Ungefederte Masse |
Alle
Teile am Bike, die nicht durch die Federung vom Untergrund entkoppelt
sind. (Hinterbauschwinge, Laufräder, Gabeltauchrohre) |
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Vorspannung |
Zusammendrücken einer Feder aus ihrer Null-Lage. Ändert nicht die
Federkennlinie, sondern nur minimal das Ansprechverhalten einer Feder. Bei
Stahlfederbeinen sollte die Vorspannung per Rändelrad maximal 2 - 5
Umdrehungen betragen. |
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Zugstufendämpfung |
Die
Zugstufe regelt die Ausfedergeschwindigkeit eines Federelementes. Der
Feder soll ein definierter Widerstand beim Ausfedern entgegengesetzt
werden, da das Bike sonst zum Springen neigt und die Reifen keinen
permanenten Bodenkontakt mehr haben. Dadurch leidet die Traktion des
Reifens. |